Physikalische Größe | ||||||||||||||||
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Name | Elektrische Feldstärke | |||||||||||||||
Formelzeichen | ||||||||||||||||
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Die physikalische Größe elektrische Feldstärke beschreibt die Stärke und Richtung eines elektrischen Feldes, also die Fähigkeit dieses Feldes, Kraft auf Ladungen auszuüben. Sie ist ein Vektor und ist in einem gegebenen Punkt definiert durch
Die SI-Einheit der elektrischen Feldstärke
Ebenfalls zur Beschreibung des elektrischen Feldes verwendet wird die elektrische Flussdichte
mit der elektrischen Feldkonstanten
In vielen Fällen lässt sich die elektrische Feldstärke aus dem zugehörigen Potential berechnen. Die entsprechende Gleichung der Elektrodynamik berücksichtigt sowohl das elektrische Potential als auch das Vektorpotential
Im Rahmen der Elektrostatik vereinfacht sich der Zusammenhang zum negativen Gradienten des skalaren elektrischen Potentials
Umgekehrt ist die Potentialdifferenz (also die elektrische Spannung) zwischen zwei Punkten A und B das Linienintegral (die Aufsummierung) über das Skalarprodukt von elektrischer Feldstärke und Linienelement auf dem (in der Elektrostatik beliebigen) Integrationsweg von A nach B:
In einem homogenen elektrischen Feld (d. h. mit parallelen Feldlinien), wie es näherungsweise in einem Plattenkondensator auftritt, entspricht dies der vereinfachten Beziehung
Beispiel: Zwischen zwei Platten eines Kondensators mit dem Abstand 0,1 mm und der Feldstärke 50 kV/m besteht eine Spannung von 5 V.
Bereich | Elektrische Feldstärke[1] |
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Atmosphäre | 100 bis 200 V/m |
in der 230V-Steckdose | bis 15 kV/m |
Durchschlagfestigkeit der Luft | 3 MV/m |
Kondensator | 1 bis 10 MV/m |