Werner Jüptner (* 9. Dezember 1941) ist ein deutscher Laserphysiker und war Professor an der Universität Bremen. 1977 war er Mitbegründer des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik.
1964 begann er das Studium der Physik an der Technischen Universität Hannover. Bereits in seiner Diplom-Arbeit beschäftigte er sich mit dem Emissionsverhalten von Lasern. Nach dem Diplom arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Materialforschung in Bremen. 1975 wurde er mit der Arbeit Untersuchungen zum Einbrandverhalten eines Elektronenstrahls unter Berücksichtigung der Strahlgeometrie zum Dr.-Ing. promoviert. 1978 gründete er mit Gerd Sepold das Bremer Institut für angewandte Strahltechnik, dem er gemeinsam mit Sepold bis 2006 als Institutsleiter vorstand. 1989 berief ihn die Universität Bremen zum Professur für Technische Laserapplikationen und Metrologie am Fachbereich Physik/Elektrotechnik. Im gleichen Jahr war er außerplanmäßiger Professor am Worcester Polytechnic Institute in den USA. Anfang 2007 ging er in den Ruhestand.[1]
Seine Forschungsgebiete sind die kohärent-optische Messtechnik, holographische Interferometrie, physikalische Grundlagen der Lasertechnik und Grundlagen der Laser-Materialbearbeitung.
2002 erhielt er den Dennis-Gabor-Award der International Society for Optical Engineering (SPIE).[2]
Jüptner war Gründungsmitglied des 1988 gegründeten Wirtschaftsrats Bremen-Nord.[3]
Personendaten | |
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NAME | Jüptner, Werner |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Laserphysiker |
GEBURTSDATUM | 9. Dezember 1941 |