Kuhn-Länge

Kuhn-Länge

Version vom 25. November 2016, 18:26 Uhr von imported>BrackiBot (→‎top: Bot: geschütztes Leerzeichen eingefügt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Kuhn-Länge l (nach dem Schweizer Physikochemiker Hans Kuhn,[1] der die Kuhn-Länge in seinem Lehrbuch Principles of Physical Chemistry {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) nennt[2]) ist ein Maß für die Steifigkeit eines Polymers:

Fehler beim Parsen (MathML mit SVG- oder PNG-Rückgriff (empfohlen für moderne Browser und Barrierefreiheitswerkzeuge): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): l = \frac{L}{N}

Dabei ist

  • L im Rahmen des Freely-Jointed-Chain-Modells die Konturlänge, in der das Molekül als vollständig gestreckt, also als „gerade“, betrachtet werden kann
  • N die Anzahl der steifen Stücke.

DNS hat z. B. eine Kuhnlänge von etwa 100 nm. Bei semiflexiblen Ketten, wie sie vom Wormlike-Chain-Modell beschrieben werden, entspricht die Kuhn-Länge der zweifachen Persistenzlänge:

l=2lps

Einzelnachweise

  1. nicht sein Namensvetter Werner Kuhn, gleichfalls ein Schweizer Physikochemiker, der u. a. an polymeren Materialien forschte
  2. Hans Kuhn, Horst-Dieter Försterling, David H. Waldeck: Principles of Physical Chemistry, 2nd Edition, Wiley, Hoboken, 2009.