Günter Flach (* 6. Dezember 1932 in Rostock) ist ein deutscher Physiker.
Günter Flach studierte Physik und Mathematik in Rostock und Leningrad und arbeitete anschließend auf dem Gebiet der theoretischen Kernphysik und speziell über die Anwendung algebraischer Methoden bei der Untersuchung von Kernmodellen. Ab 1958 war er im Zentralinstitut für Kernforschung (ZfK) der Akademie der Wissenschaften der DDR in Rossendorf bei Dresden tätig. Flach wurde 1964 zum Dr.-Ing. promoviert und 1971 zum Professor berufen. 1967 wurde er Bereichsleiter im ZfK. Von 1970 bis 1990 war er Direktor dieses Instituts. (Nachfolger von Helmuth Faulstich). Im Mai 1990 wurde er von Wolf Görner abgelöst und das ZfK am 31. Dezember 1991 aufgelöst.
Im Jahr 1968 wurde Flach als korrespondierendes und 1989 als ordentliches Mitglied in die Akademie der Wissenschaften der DDR gewählt. 1976 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze und 1984 den Ehrentitel Held der Arbeit.[1][2]
Am 19. April 1990 gehörte er in Dresden zu den Mitbegründern der Kerntechnischen Gesellschaft der DDR e.V. (KTG/DDR), die mit Unterstützung der Kerntechnischen Gesellschaft gegründet wurde.[3] Bereits im November des gleichen Jahres vereinbarten die beiden Vorsitzenden, Walter Weinländer und Günter Flach, die Integration in die Kerntechnische Gesellschaft.
Seit 1993 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät. Flach lebt in Dresden.[4]
Personendaten | |
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NAME | Flach, Günter |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker |
GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1932 |
GEBURTSORT | Rostock |