Erdschatten

Was ist „Zeit“ für Quantenteilchen
  • Organische Moleküle auf Enceladus: Bedingungen auf Saturnmond im Labor simuliert
  • Meilenstein in der Plasmabeschleunigung
  • Neues von der Synthese seltener Atomkerne im Universum
  • Elektronenwirbel in Graphen nachgewiesen
  • Erstmals atomare Auflösung mit optischer Mikroskopie
  • Vorsicht, heiß! Laserpulse und die Wechselwirkung mit Oberflächen
  • Neues vom Entstehen und Dämpfen eines plasmonischen Feldes
  • Meilenstein in der Quantensimulation mit zirkularen Rydberg-Qubits
  • Molekulare Dynamik in Echtzeit
  • Experiment öffnet Tür für Millionen von Qubits auf einem Chip
  • Wolken auf der Nachtseite: Neues vom Exoplaneten WASP-43b
  • Erstmals Atomkern mit Laser angeregt
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  • Erdschatten

    Die Studie von Leonardo da Vinci über Schatten auf einer Kugel verdeutlicht das Prinzip des Schattenkegels der Erde, der in den Weltraum hinaus geworfen wird

    Als Erdschatten wird in der Astronomie und Raumfahrt der Schattenkegel bezeichnet, den die Erde in den Weltraum hinaus wirft.

    Er ist für die Satellitentechnik und Bahnbestimmung von großer Bedeutung, weil

    • Erdsatelliten beim Schatteneintritt für optische Beobachtungen unsichtbar werden;
    • die Sonnensegel keine Energie liefern
    • und auch Funkschatten auftreten kann;
    • der solare Strahlungsdruck über einen Bahnumlauf nicht mehr symmetrisch ist.

    In der Astronomie ist der Erdschatten im Allgemeinen nicht sichtbar, außer bei einer Mondfinsternis. Ähnliche Schattenphänomene – aber viel häufiger – treten bei den Jupitermonden auf.

    In der Meteorologie bewirkt der Erdschatten das nächtliche Absinken der Lufttemperatur. Bei der Einmessung abendlicher Radiosondenaufstiege wirkt er ähnlich begrenzend wie beim Verfinstern von Erdsatelliten.

    In der Dämmerung kann am Gegenhorizont unterhalb der Gegendämmerungserscheinungen die Projektion des Erdschattens als Erdschattenbogen zu sehen sein.

    Der Kernschatten der Erde ist durchschnittlich 1,384 Millionen Kilometer lang,[1] der Lagrange-Punkt L2 liegt somit außerhalb dieses Bereichs.

    Einzelnachweise

    1. Robin M. Green: Spherical astronomy, Cambridge University Press, Cambridge 1985, ISBN 0-521-31779-7, S. 440 (englisch)

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