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Ohne weitere [[Randbedingung]]en, etwa im Vakuum, kann der Wellenvektor eines Teilchens kontinuierlich jeden Betrag und jede Ausrichtung annehmen. Unter bestimmten Umständen ist der Wellenvektor jedoch eine [[Quantisierung (Physik)| | Ohne weitere [[Randbedingung]]en, etwa im Vakuum, kann der Wellenvektor eines Teilchens kontinuierlich jeden Betrag und jede Ausrichtung annehmen. Unter bestimmten Umständen ist der Wellenvektor jedoch eine [[Quantisierung (Physik)|quantisierte]] Größe. | ||
Die Beschränkung von Teilchen auf einen endlichen Raum, beispielsweise in einem [[Potentialtopf]], oder das Gitter eines [[Festkörper]]s, führt dazu, dass der [[Stationärer Zustand|stationäre Zustand]] des Systems nur diskrete Werte annehmen kann. In diesem Fall ist der Wellenvektor quantisiert, auch wenn er streng genommen keine [[Quantenzahl]]en darstellt. Der Wellenvektor ist vielmehr eine Funktion von Quantenzahlen, bzw. seine möglichen Werte können durch Quantenzahlen abgezählt werden. Dies ist in Analogie zu den Eigenenergien eines quantenmechanischen Problems mit einem [[diskretes Spektrum|diskreten Spektrum]] <math>E_n</math> zu sehen: der Index <math>n</math> der diskreten Energie ist die Quantenzahl, nicht jedoch die Energie selbst. | Die Beschränkung von Teilchen auf einen endlichen Raum, beispielsweise in einem [[Potentialtopf]], oder das Gitter eines [[Festkörper]]s, führt dazu, dass der [[Stationärer Zustand|stationäre Zustand]] des Systems nur diskrete Werte annehmen kann. In diesem Fall ist der Wellenvektor quantisiert, auch wenn er streng genommen keine [[Quantenzahl]]en darstellt. Der Wellenvektor ist vielmehr eine Funktion von Quantenzahlen, bzw. seine möglichen Werte können durch Quantenzahlen abgezählt werden. Dies ist in Analogie zu den Eigenenergien eines quantenmechanischen Problems mit einem [[diskretes Spektrum|diskreten Spektrum]] <math>E_n</math> zu sehen: der Index <math>n</math> der diskreten Energie ist die Quantenzahl, nicht jedoch die Energie selbst. | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* Charles Kittel: ''Einführung in die Festkörperphysik''. 15. Auflage, Oldenbourg Verlag München, München 2013, ISBN 978-3-486-59755-4. | * Charles Kittel: ''Einführung in die Festkörperphysik''. 15. Auflage, Oldenbourg Verlag München, München 2013, ISBN 978-3-486-59755-4. | ||
* Bahaa E. A. Saleh, Malvin Carl Teich:''Grundlagen der Photonik'' | * Bahaa E. A. Saleh, Malvin Carl Teich: ''Grundlagen der Photonik.'' 1. Auflage, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-40677-7. | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* [http://www.nadirpoint.de/21707_4.PDF Herleitung des Photonen - Wellenvektors] (abgerufen am 28. Dezember 2015) | * [http://www.nadirpoint.de/21707_4.PDF Herleitung des Photonen - Wellenvektors] (abgerufen am 28. Dezember 2015) | ||
Der Wellenvektor oder auch Wellenzahlvektor
Eine ebene Welle, die sich in
mit
Mit den Komponenten in x-, y- und z-Richtung
zeigt der Wellenvektor im 3-dimensionalen k-Raum, auch reziproker Raum genannt, in eine bestimmte Richtung.
Der Betrag des Wellenvektors ist die Kreiswellenzahl
wobei
Ohne weitere Randbedingungen, etwa im Vakuum, kann der Wellenvektor eines Teilchens kontinuierlich jeden Betrag und jede Ausrichtung annehmen. Unter bestimmten Umständen ist der Wellenvektor jedoch eine quantisierte Größe.
Die Beschränkung von Teilchen auf einen endlichen Raum, beispielsweise in einem Potentialtopf, oder das Gitter eines Festkörpers, führt dazu, dass der stationäre Zustand des Systems nur diskrete Werte annehmen kann. In diesem Fall ist der Wellenvektor quantisiert, auch wenn er streng genommen keine Quantenzahlen darstellt. Der Wellenvektor ist vielmehr eine Funktion von Quantenzahlen, bzw. seine möglichen Werte können durch Quantenzahlen abgezählt werden. Dies ist in Analogie zu den Eigenenergien eines quantenmechanischen Problems mit einem diskreten Spektrum
Beispiel: Für die Lösungen der Schrödingergleichung eines dreidimensionalen, unendlich hohen Potentialtopfs der Kantenlängen
mit der Amplitude
Dabei ist
Die stationären Zustände des Teilchens, sind also durch die Quantenzahlen
Bei einem Potentialtopf mit
Bei Photonen (Einstein-Gleichungen) sowie bei Materiewellen (De-Broglie-Relation) ist der vektorielle Impuls